Führung am Puls der Zeit

Die Arbeitswelt und damit die Ansprüche an Führung haben sich in den letzten Jahren verändert. Die aktuelle Arbeitswelt wird häufig charakterisiert durch das Akronym VUCA. Dieses steht für Volatility (Flüchtigkeit), Uncertainty (Unsicherheit), Complexity (Komplexität) und Ambiguity (Mehrdeutigkeit). Dadurch sollen aktuelle gesellschaftliche, aber auch Entwicklungen in der Arbeitswelt erfasst und beschrieben werden. Die Umwelt gilt als instabil, Zusammenhänge und Abhängigkeiten werden komplexer und Entscheidungen werden immer kurzfristiger getroffen.


Wie können Führungskräfte darauf reagieren?

Eine Möglichkeit für Führungskräfte auf diese Entwicklungen und die damit verbundenen Herausforderungen einer dynamischen Umwelt zu reagieren sind neue Arten von Führung, wie die agile Führung. Denn, mit traditionellen Strukturen und Führungsstilen, wie wir sie in unserem letzten Beitrag thematisiert haben, lässt sich teilweise nicht schnell genug auf Veränderung reagieren – sie stoßen hier an ihre Grenzen.


Was heißt Agilität?

Agilität ist derzeit in aller Munde: agile Unternehmen, agile Teams, agiles Führen und so weiter. Aber was genau bedeutet Agilität? In einem Beitrag in der Zeitschrift Managerseminare wird agil handeln definiert als „angemessen beweglich zu sein, um die zunehmenden Anforderungen eines unübersichtlichen und dynamischen Businessalltags bewältigen zu können“.


Was macht agile Führung aus?

Agile Führung besteht aus einer Mischung an bekannten Methoden und Maßnahmen. Sie setzt vor allem auf Selbstorganisation der Mitarbeitenden und die Schwarmintelligenz.

Wichtig in der agilen Führung ist, dass Entscheidungen nah an den ablaufenden Prozessen getroffen werden, damit sie schneller und zielführender sind. Entscheidungen sollen also ohne langen Abstimmungsprozess getroffen werden können. Ein besonderes Ziel ist auch die Herstellung von autonomen und selbstorganisierten Teams. Die Mitarbeitenden sollen selbstständig Lösungen und Entscheidungen in ihren Handlungsbereichen treffen. Eine Voraussetzung hierfür ist, dass ein starkes Vertrauensverhältnis zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften da ist. Hierfür wiederum ist eine gute Kommunikation nicht nur untereinander, sondern auch nach außen wichtig. Der Stellenwert von Feedback in diesem Zusammenhang ist hoch. Nur durch regelmäßige Kommunikation können Fehler und Missverständnisse gut erkannt und rasch behoben werden.


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