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Rhetorik - Instrumente für mehr Selbstsicherheit und Überzeugungskraft

Vermutlich kennt jede*r diese Situation – du sollst in einem Meeting mit vielen wichtigen Personen präsentieren, woran du die letzten Wochen gearbeitet hast. Direkt zu Anfang werden einige kritische Fragen gestellt und obwohl du dich gut vorbereitet hast, bist du überrumpelt. Deine Hände fühlen sich plötzlich schwitzig an und vor lauter Überraschung bist du erstmal sprachlos.


Insbesondere bei komplexen oder emotionalen Themen fällt es vielen Menschen schwer, den eigenen Standpunkt gegen Widerstände zu vertreten. Hier können nicht nur eine Portion Mut, sondern auch rhetorisches Können helfen. Das gilt nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch im privaten Alltag.


Der Alltag von Führungskräften besteht zu einem großen Teil aus Kommunikation, von wichtigen Präsentationen und Pitches bei Kunden bis hin zu herausfordernden Mitarbeitendengesprächen. Dabei ist es egal, welcher Profession man angehört, denn selbst Softwareentwickler*innen haben Meetings.


Gerade bei herausfordernden Kommunikationssituationen sind verbale Überzeugungskraft und ein sicheres Auftreten essenziell. Mitarbeitende oder Kunden wollen nicht nur begleitet oder unterstützt, sondern auch überzeugt werden. Das gilt bei einer Änderung in Arbeitsprozessen ebenso wie bei der Einführung eines neuen Produkts. Kein Wunder also, dass die „Kunst der Rede“, die Rhetorik, als wichtigstes Führungsinstrument gilt. Denn wer als Führungskraft Erfolg haben möchte, muss sowohl inhaltlich und fachlich, als auch persönlich überzeugen können.


Aber was heißt noch mal Rhetorik genau?

„Rhetorik ist die Fähigkeit, bei jedem Gegenstand zu sehen, was über ihn Überzeugendes gesagt werden kann". – Aristoteles

Rhetorik umfasst Strategien, die eigene Wirkungskompetenz zu steigern. Dabei geht es nicht nur um den überzeugenden Inhalt, sondern auch das persönliche selbstsichere Auftreten in Kommunikationssituationen sowie die Gesprächsführung. Dabei ist die Kunst der Rede schon viele Jahre alt. Schon Aristoteles beschäftigte sich mit Rhetorik und der Kunst, eine überzeugende Rede zu halten. Dennoch sind die Techniken auch heute nicht weniger aktuell und hilfreich.


Kennst du den Psychologen Albert Mehrabian?

Wie kann ich selbstsicherer und überzeugender wirken?

  1. Eine ganz einfache und gleichzeitig sehr wirkungsvolle Übung ist der feste Stand. Steht man mit beiden Beinen etwa hüftbreit fest auf dem Boden spricht es sich gleich viel besser. Dabei sollten die Knie locker gestreckt sein und die Muskeln an den Beinen nicht verkrampfen. Das Becken ist dabei aufgerichtet, die Arme hängen seitlich locker herunter. Das Brustbein und der Kopf sind aufgerichtet und die Schultern gelöst. Mit einer solchen Körperhaltung lässt es sich ideal in eine überzeugende Rede starten.

  2. Ans Atmen denken! Klingt logisch, fällt uns aber in der Aufregung manchmal schwerer als gedacht. Eine kleine Pause zwischen den Sätzen hilft nicht nur dabei zu Luft zu kommen, sondern geben dem Zuhörenden Zeit, darüber nachzudenken, was gerade gesagt wurde. Das erhöht die Verständlichkeit.

  3. Man sagt nicht umsonst, Blicke sagen mehr als tausend Worte. Versuch daher Blickkontakt mit deinem Publikum zu halten. Das muss nicht die gesamte Zeit über sein. Auch in normalen Gesprächen wendet man sich hin und wieder von seinem Gesprächspartner ab. Insofern ist es vollkommen in Ordnung und wirkt sogar oft natürlicher bspw. auch mal auf die Notizen zu schauen. Eine Faustregel ist, etwa ein Drittel der Zeit Blickkontakt zu halten.


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